Beschreibung
Seitdem es Kraftfahrzeuge gibt, sind diese auch für militärische Zwecke
genutzt worden. Vom nur gering modifizierten Serienautomobil bis zum
Sonderfahrzeug für ganz spezielle Zwecke reichte die breite Palette. Die Auto
Union AG, Chemnitz, war einer der wichtigsten und in Sachsen der bedeutendste
Hersteller solcher Fahrzeuge. Erstmals wird in der vorliegenden Monografie ein
kompletter Überblick dazu gegeben, der auch die Armeefahrzeuge umfasst, die von
den Vorläuferfirmen Audi, Horch und Wanderer schon während des Ersten Weltkriegs
hergestellt wurden.
Der Überblick schließt unter anderem die von Horch
konstruierten mittleren und schweren geländegängigen Personenkraftwagen und die
Panzerspähwagen sowie die Nachbauten der österreichischen Konstruktionen des
Steyr 1500 und des Raupenschleppers Ost ein. Analysiert werden auch die
Versuchs- und Prototypen.
Die Darstellung ist eingebettet in den zeit- und
wirtschaftshistorischen Kontext. Ausführlich und kritisch werden die
Hintergründe der Heeresmotorisierung vor allem seit den 1920er-Jahren sowie die
Versuche der Typenvereinheitlichung durch das Schellprogramm im NS-Deutschland
erörtert.
Der Band wird abgerundet durch einen Abriss zur Geschichte des von
der Ingolstädter Auto Union GmbH für die Bundeswehr entwickelten Munga sowie
durch einen reichhaltigen Anhang mit technischen Daten und Zeitdokumenten. Etwa
200 Abbildungen, teilweise erstmalig veröffentlicht, illustrieren den Text.
von Prof. Dr. Peter Kirchberg / Siegfried Bunke
22 x 25 cm, 255 Seiten, Hardcover
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Kraft der Vier Ringe - Nutzfahrzeuge der Auto Union
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