Beschreibung
1881 eröffneten die beiden Namensvettern Johann Conrad Dietrich und Paul
Hermann Dietrich eine Werkstatt für Stickmaschinen im vogtländischen Plauen.
Dieses war der Nährboden für die später weltweit agierende Vogtländische
Maschinenfabrik A.G. - die VOMAG. Neben bahnbrechenden Erfindungen auf den
Gebieten des Baues von Stickmaschinen, Stickautomaten und auch
Rotationsdruckmaschinen, begann man in der Zeit des Ersten Weltkrieges mit dem
Bau von Nutzfahrzeugen. Die über 6.000 Arbeiter und Ingenieure des aufstrebenden
Industriegiganten aus dem Vogtland verstanden es auf meisterliche Art LKW und
Busse auf die Räder zu stellen, die schon damals ihresgleichen suchten. Sicher
reichten Produktionszahlen und Bekanntheitsgrad nie an die anderen großen
deutschen Marken heran, aber die Zuverlässigkeit und die Langlebigkeit der
VOMAG aus Plauen waren legendär.
Die Tatsache, daß das Werk nach dem Ende des
Zweiten Weltkrieges, aufgrund alliierter Bestimmungen und der beginnenden
Vorherrschaft der sowjetischen Besatzungsmacht im Osten Deutschlands,
vollständig geschleift wurde, trug entscheiden zum Mythos ? VOMAG bei. Das
vorliegende Buch soll die fotografische Ästhetik der Nutzfahrzeuge aus dem
Vogtland zeigen. Da das Werksarchiv nach Kriegsende verschollen war, gibt es nur
noch sehr wenige Bilddokumente. Die Aufnahmen stammen zum größten Teil von dem
ehemaligen Werksfotografen Max Rothe. Die exzellente Qualität dieser Fotos
veranlasste uns, diese, zum Teil unbekannten, Aufnahmen in diesem Bildband
zusammen zu fassen und sie so der Nachwelt zu
erhalten.
von Christian Suhr, Ralf Weinreich
29 x 23 cm, 120 Seiten, Hardcover, s/w







