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Parkhäuser - Architekturgeschichte einer ungeliebten Notwendigkeit

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Mit dem Automobil entsteht das individuelle Verkehrsmittel der Moderne. Es verlangt nach neuartigen Bautypen, etwa Tankstellen und Hochgaragen. Schon 1907 wird mit Auguste Perrets »Garage Ponthieu« in Paris das erste mehrgeschossige Parkhaus für Automobile auf dem europäischen Kontinent fertig gestellt. In den 1920er Jahren gerät die neue Bauaufgabe zum Experimentierfeld der Architekten und Ingenieure. Alle noch heute gültigen funktionalen Lösungen wurden damals entwickelt: Aufzugparkhaus, gerade Rampen, Wendel-, Halbgeschoss- und Parkrampen, Hoch- oder Tiefgarage. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird mit der Massenmotorisierung die Architektur des Parkens zu einer bis heute allgegenwärtigen Herausforderung, deren Ansprüche von Funktionalität bis zu städtebaulicher Einbindung reichen. Joachim Kleinmanns öffnet uns nach seiner »Kleinen Kulturgeschichte der Tankstelle« (2002) erneut den Blick für ein Kapitel automobiler Architekturgeschichte, flüssig geschrieben und hervorragend bebildert.

17 x 24 cm, 208 Seiten, Hardcover

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