Beschreibung
Wie im ersten Band der Reihe ?Obusse in Deutschland? reicht auch in
Nordrhein-Westfalen und Hessen das Spektrum der Obusbetriebe von den frühen
?Gleislosen Bahnen? (Monheim, Grevenbrück) über den Neuanfang zu Beginn der 30er
Jahre (Mettmann) bis hin zum neuzeitlichen Niederflurwagen (Solingen). Eine
markante Episode war zudem das Essener Forschungsprojekt Spur- und DUO-Bus. Von
diesen Betrieben existiert ebenfalls lediglich noch ein einziger, nämlich der
Solinger, und dort hat man sich mit umfassenden Modernisierungen für die Zukunft
gerüstet, während sich der Verein ?Obus-Museum Solingen? um die
historischgetreue Erhaltung alter Trolleybusse kümmert.
Zwei wesentliche
Unterschiede zu den meisten Betrieben des ersten Bandes liegen darin, daß in
Nordrhein-Westfalen und Hessen einerseits das Obussterben weitaus früher begann
als in der DDR, andererseits die Streckennetze deutlich umfangreicher waren. So
bestanden einst im Kreis Moers und im Siegerland die größten deutschen
Obusnetze, doch auch Dortmund, Rheydt, Aachen, Solingen und Wuppertal besaßen
überdurchschnittliche Streckenlängen. Hierin liegt auch der Grund dafür, daß vom
ursprünglichen Vorhaben eines zweibändigen Werkes abgewichen und die 30
Obusbetriebe von Nordrhein-Westfalen und Hessen in diesem Band zusammengefasst
wurden, um im dritten Band schließlich die Betriebe der Länder Rheinland-Pfalz,
Saarland, Baden-Württemberg und Bayern zu behandeln.
21 x 30 cm, 320 Seiten






